Montag, 22. Juli 2019

Berichte / Bilder

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Veranstaltungen zu denen Berichte oder Fotos/Bilder existieren



 
 

2. Bodensee-Ori (7.3.2009)

 Mike Gr├╝ber (8.3.2009)

Gelungener OSWP-Saisonauftakt am Bodensee Gestern Mittag, um 14.00 Uhr, hie├č es f├╝r uns (Peter Becker / Mike Gr├╝ber): ÔÇ×Endlich geht es wieder los!ÔÇť. So trafen wir uns vor meiner Haust├╝re um zum AMC Wahlwies zu fahren, da dort der Saisonstart des OSWP war. Nach einem l├Ąngeren Stau bei Sinsheim (Fu├čball-Bundesliga) und einem Abstecher zu Peter Trunner ( Die Kurzzeitmesser f├╝r die Gutschein-Verlosung und neue Ma├čst├Ąbe einladen) waren wir kurz nach 17.30 Uhr im Startlokal. Nach Abgabe der Nennung war auch schon Fahrerbesprechung und um 18.01 Uhr ging es los. Von Streckenskizze, ├╝ber Chinese und briefmarkengro├če Repros, zum Teil gespiegelt, fl├╝ssig zu fahrende ├ťberf├╝hrungspfeilskizzen usw. war im dem sehrguten, farbigem Bordbuch, alles geboten. Wir wurden ├╝ber wundersch├Âne, zum Teil total zugeschneite (in einen zogen wir die erste Spur) Feld- und Waldwege gelotst. Was ein Heidenspa├č war, hier kam Peter voll auf seine Kosten. F├╝r die ca. 70 Km waren 3,5 Std. Zeit so dass jeder, auch bei diesen Stra├čenverh├Ąltnissen, ohne die Karenzzeit zu beanspruchen ins Ziel kam. Die Beiden Fahrtleiter Wolfgang Simon und Armin B├Ąr haben die Tipps der OSWP-Organisatoren beherzigt und eine solide, fehlerfreie, ihren beifahrerischen Kenntnissen entsprechende Fahrt abgeliefert. Leider war der Zulauf nicht so gro├č, wie es sich die Veranstalter erhofft haben. Warum fahren wir Oris? Doch um Spa├č zu haben und um mit Leuten, die wir m├Âgen, nach der Veranstaltung am Tisch zu sitzen und sich gut zu unterhalten. Dies alles wurde uns vom AMC Wahlwies geboten. Wer nat├╝rlich die hammerschwierigen Aufgaben und Megastress will, der muss dann doch zu einer daf├╝r bekannten Fahrt fahren. Uns hat`s Spa├č gemacht und wir komme auf alle F├Ąlle wieder! Mike Gr├╝ber Ergebnisse unter http://www.ori-suedwestpokal.de/ergebnis.html

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2. Bodensee-Ori (7.3.2009)

 Patrick Weber (8.3.2009)

Gelungener Auftakt in die ORI-S├ťDWEST-POKAL Saison 2009 Die 2. Bodensee Ori wurde als erster Lauf zum ORI-S├ťDWEST-POKAL mit leider nur 12 Teams belohnt. Die Daheimgebliebenen wurden aber um eine in allen Bereichen sch├Âne Ori gebracht. Nicht nur der Beifahrer wurde gefordert, sondern auch der Fahrer. Sch├Âne Waldpassagen, schnelle kurvenreiche Landstra├čen und auch Schnee und Eis auf einigen Feldwegen brachte auch die Fahrer diesmal ins Schw├Ąrmen. Am Freitagabend um 19:00 Uhr wurde vom Veranstalter eine Einsteigerschulung angeboten. Da am Samstag nur insgesamt 5 Einsteigerteams am Start waren, war auch die Schulung mit drei Teams nicht gut besucht. Aber das Veranstalterteam um Armin B├Ąr gab sich trotzdem alle M├╝he und erkl├Ąrte geduldig alle M├Âglichkeiten, die bei der 2. Bodensee Ori m├Âglicherweise dran k├Ąmen. Kurz entschlossen wurde dann sogar eine kleine ├ťbungs-Ori gestartet, mit den Einsteiger-Unterlagen aus dem letzen Jahr. Einer der Organisatoren stellte schnell noch 4 Kontrollen auf, und dann konnte es auch schon losgehen. Am Ende musste man insgesamt 9 Kontrollen in die richtige Reihenfolge bringen. Zwei Teams schafften auch das, und somit war die Einsteigerschulung ein voller Erfolg. Super gemacht. Am Samstag wurde dann p├╝nktlich um 18:01 Uhr die eigentliche Ori gestartet. 7 Profi-Teams und 5 Einsteigerteams stellten sich den Aufgaben. Insgesamt 6 Seiten in bester Farbqualit├Ąt wurden den Teams zur Verf├╝gung gestellt. Angefangen mit einer Streckenskizze wurden die Teams auf die Reise geschickt. Im Startlokal wurde extra ÔÇ×die StreckenskizzeÔÇť nochmal erkl├Ąrt, damit es wirklich alle l├Âsen konnten. Es war dann doch einfach zu l├Âsen. Weiter mit Chinesenzeichen. Manche sogar mit Kilometerangaben. So konnte sich eigentlich keiner verfahren. Hier wurden dann auch die ├╝blichen Tricks eingebaut. Gespiegelte 8 und die 6 und 9 verkehrtherum. Aber kein Problem f├╝r ge├╝bte Profis. Dann kam das erste Highlight der Veranstaltung. Mitten im Wald wurde auf einem Parkplatz mit drei Wegen den Teilnehmern das Leben schwer gemacht. Gespiegelte Fahrtauftr├Ąge und falsche Reihenfolge forderten auch die Profis zum genauen arbeiten. Gut gemacht. Weiter ging es nun mit klaren Fahrtauftr├Ągen die leider keine gro├čen Schwierigkeiten an die Profis stellte. Hier vers├Ąumte der Veranstalter einige T├╝cken einzubauen, um die Profis noch mehr zu fordern. Die Gegend h├Ątte sicher den ein oder anderen Trick mehr vertragen. Nur den durch die Chinesenzeichen aufgebaute Einbahnstra├če h├Ątte man leicht mit einer besetzen Kontrolle ├╝berpr├╝fen k├Ânnen. Und dann vielleicht den ein oder anderen Profi mit einer negativen besetzen Kontrolle bestrafen k├Ânnen. Die Teams, die dort gegen die Einbahnstra├če gefahren sind, wurden nach ca. 500m durch das auf der linken Seite, verkehrtherum stehende Kontrolle aufmerksam und drehen um. Schade. So gab es am Ende auch keine Diskussionen ├╝ber die Aufgabenstellung. Sauber ausgearbeitet, aber leider mit zu wenig Schwierigkeiten. Aber am Anfang der Saison, sollte auch nicht gleich mit der h├Ąrtesten Ori angefangen werden. Und so war es f├╝r alle ein gelungener Auftakt in die ORI-S├ťDWEST-POKAL Saison 2009. 5 Teams von den Profis konnten dann den ersten Lauf mit Null Strafpunkten beenden und sich jeweils die maximal Punkte gutschreiben lassen. Unter den 5 Teams waren auch die Einsteiger-Sieger aus dem Jahr 2008. Das Team Weber/Weber. Respekt. Nur Vater Gallion leistete sich einen Fehler. ├ťberlappung nicht gesehen, und wurde mit zwei Kontrollfehlern dann sechster bei den Profis. In der Einsteiger klasse konnte das Team Zonewicz / Str├Âlin gl├Ąnzen. Sie konnten auf der gleichen Strecke mit den gleichen Aufgaben wie bei den Profis mit nur einem Kontrollfehler klar die Einsteiger-Wertung gewinnen. Und der eine Kontrollfehler war nur, da der Fahrer eine Kontrolle ├╝bersehen hatte. Insgesamt also super gemacht. Alle Ergebnisse stehen auch auf der Homepage des ORI-S├ťDWEST-POKAL`s unter www.ori-suedwestpokal.de/ergebnis.html Gruss Patrick Weber HAC Simmern 222-Minuten-Ori

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2. Bodensee-Ori (7.3.2009)

 Bernhard Kuhn (18.3.2009)

Saisonauftakt aus Schweizer Sicht Leider waren auch dieses Jahr meine Bem├╝hungen nicht von Erfolg gekr├Ânt, weitere Mannschaften aus der Schweiz zur Teilnahme zu animieren. So waren denn mein ├╝blicher Teampartner Josef Eigenmann und ich wiederum die einzigen Schweizer Teilnehmer. P├╝nktlich erreichten wir am Samstag gegen 17 Uhr das etwas versteckt liegende Startlokal ÔÇ×Winkelst├╝bleÔÇť in Wahlwies. Nach Nennung und Fahrerbesprechung um 17.30 Uhr wurden allen Teams schon mal die schriftlichen Durchf├╝hrungsbestimmungen ausgeh├Ąndigt, damit man sich mit den Veranstaltungsregeln vertraut machen konnte. Zus├Ątzlich erl├Ąuterte ein Aushang das Vorgehen bei sogenannten Streckenskizzen; eine derartige Aufgabe war in der Ausschreibung als M├Âglichkeit erw├Ąhnt worden. Eine halbe Stunde sp├Ąter, ab 18 Uhr, ging dann die eigentliche Fahrt los mit der exakt nach Startnummern erfolgenden Abgabe der Bordb├╝cher und der Bordkarten. F├╝r die Profi-Kategorie A hiess dies Abgabezeit=Startzeit. Der erste Fahrtauftrag (FA 01) war also eine solche Streckenskizze, d.h. alle doppellinigen, auf dem Kartenbild in sich geschlossenen Strassen mussten einmal komplett befahren werden. Nach der ersten SK keine 100 m nach dem Start suchte ich angestrengt mit der 10fach-Lupe nach einer zu fahrenden Schlaufe, denn Stempelkontrollen machen ja nur dann Sinn, wenn sie mehr als einmal angefahren werden m├╝ssen. Aber wie verhext, auf dem ziemlich unscharfen Kartenbild konnte ich beim besten Willen kein zum Start zur├╝ckf├╝hrendes Weglein entdecken. Ortskundige waren hier eindeutig im Vorteil. Unser Pech: W├Ąren wir per Auto nachschauen gegangen, dann h├Ątten wir es vermutlich gefunden. Auf dem Kartenbild entpuppte es sich als leichte Farbver├Ąnderung zwischen zwei H├Ąuserzeilen, erst noch durch Text hindurch f├╝hrend. Aber ein eindeutiger schwarzer Strassenrand war auf unserer Kartenkopie ├╝berhaupt nicht auszumachen, das musste sogar der F├Ąhrtenleger selbst am Ziel zugeben. Super, eine Minute nach dem Start schon der erste Fehler... Einige der Chinesenzeichen des FA 02 waren wie ├╝blich zwecks Erschwerung horizontal oder vertikal gespiegelt oder in falscher Reihenfolge. Problemlos zu fahren, jedoch passierte uns dabei der zweite entscheidende Lapsus: Da so etwas bei uns in der Schweiz nicht ├╝blich und v├Âllig unbekannt ist, unterliessen wir es leider, die bereits befahrene Chinesen-Strecke in die beigelegte Chinesen-├ťbersichtskarte einzuzeichnen. Das sollte uns sp├Ąter zum Verh├Ąngnis werden. Das erste Highlight boten dann die FA 03 bis FA 07. F├╝nf fast identische Bildchen von 3 parallelen Waldwegen, teils gespiegelt, gedreht und einzelne Wegst├╝cke wegretuschiert. Hier traf man sich gemeinsam im Schneematsch zum fr├Âhlichen Stempeln. Die Helfer-Ladies hatten alle H├Ąnde voll zu tun, denn diese SK musste von den 12 Teams insgesamt nicht weniger als viermal passiert werden. Recht anspruchsvoll, haargenaue Standortbestimmung auf den zum Teil ver├Ąnderten Einzelbildchen war angesagt. Wir haben leider aus Versehen eine Runde zuviel erwischt. Den Abschluss dieser 5 FAÔÇ▓s bildete die DK, hier wurde die erste Bordkarte zwecks speditiver Auswertung abgegeben und gegen eine neue getauscht, aber nicht ohne f├╝nf Sekunden vorher die direkt am DK-Auto befestigte Tafel 30 notiert zu haben! In FA 08 musste jeweils der k├╝rzere Weg zum n├Ąchsten Wurm, von FA 09 zu FA 10 die ├ťberlappung beachtet werden. Wegen wetterbedingter Unbefahrbarkeit des Feldwegs in derselben durfte laut Fahrtleitung einfach die OK 17 zweimal notiert werden. FA 11 wurde wegen des jeweils k├╝rzeren Wegs in Form einer Acht gefahren, beim darauf folgenden FA 12 legten an der Waldecke knapp 10 Meter Gegenverkehr aus FA 11 den Uhrzeigersinn fest, obschon der einzelne Wurm linksherum n├Ąher erreichbar gewesen w├Ąre. FA 13 bis FA 17 waren dann reine ├ťberf├╝hrungsetappen ohne jede Schwierigkeiten. Von FA 17 gingÔÇ▓s direkt zu FA 31, die Nummern dazwischen waren gar nicht vorhanden. FA 31 und 32 zeigten sich nochmals als reine ├ťberf├╝hrungsetappen, wir begannen schon langsam die ├╝blichen Tricks und Stolperfallen wie parallele Seitenwege und ├ähnliches zu vermissen. Das sollte sich aber auf dem nachfolgenden FA 33 schlagartig ├Ąndern... Hier musste wegen der k├╝rzeren Wege zwischen den W├╝rmern eine Schlaufe im Uhrzeigersinn gefahren werden, der letzte Wurm war der ├Âstlichste. F├╝r die k├╝rzeste Verbindung zu demjenigen auf FA 34 m├╝sste bei Pt. 485.3 gleich rechts abgebogen werden, was wir leider auch taten. Jetzt r├Ąchte sich die fehlende Chinesen-Streckeneinzeichnung, denn diesen Schotterweg hatten wir ja eine halbe Stunde vorher in Gegenrichtung passiert! Nicht mal die verkehrt stehende OK 36 am linken Wegrand (Tipp f├╝r den Organisator: Mit Gestr├╝pp R├╝ckseite tarnen!) konnte uns verunsichern und vom Weiterfahren abhalten; wir interpretierten sie einfach als Negativkontrolle. Irgendwie waren wir in diesem Moment derart euphorisch, nach monatelanger Pause wieder mal Ori fahren zu k├Ânnen, dass unser beider Verstand offenbar kurz aussetzte und uns weder auffiel, dass es auf der gesamten Strecke gar keine Negativkontrollen gab, noch dass das Kartenbild des FA 34 extra bis zur Ortsmitte von Orsingen ausgedehnt war, was uns eigentlich h├Ątte zu denken geben sollen. ├ťberfl├╝ssige Landschaft ist n├Ąmlich selten auf einem Kartenausschnitt zu sehen. Angesichts der verkehrten Tafel 36 h├Ątten wir unbedingt sofort wenden und den Umweg ├╝ber Orsingen nehmen m├╝ssen, was uns nat├╝rlich das fehlende Ortseingangsschild ÔÇ×OrÔÇť kostete. Aber mit einer Gegenverkehrsfalle zum Chinesen hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Andere L├Ąnder, andere Sitten. Man lernt nie aus... FA 35 wartete mit der letzten Falle auf: Der s├╝dlichere Wurm w├Ąre im Gegenuhrzeigersinn ├╝ber den Lindenhof n├Ąher erreichbar. Aber da waren unsere Gehirne wieder aus dem Blackout zur├╝ck und wir rochen den Braten. Zwei FAÔÇ▓s vorher sind wir diesen Wurm ja in Gegenrichtung gefahren. Der Rest, FA 36+37, waren dann nur noch problemlose ├ťberf├╝hrungsetappen ohne jeden Schnickschnack bis ins Ziel im Industriegebiet Stockach. Nach Abgabe der dritten Bordkarte ging es dann gem├╝tlich wieder zur├╝ck nach Wahlwies ins Winkelst├╝ble, unser Ziellokal. F├╝r eventuell strafpunktgleiche Teams war auf dem Parkplatz vor dem Lokal noch eine kleine Zusatzaufgabe zu l├Âsen, wobei der Fahrer m├Âglichst zentimetergenau auf exakt 1 Meter Abstand der Stossstange von einer quer gespannten Schnur heranfahren musste. ________________________________________ Alles in allem eine sehr ansprechende, gut organisierte und abwechslungsreiche, zwar mit einigen T├╝cken gespickte, jedoch im Prinzip relativ leichte Fahrt, die uns sehr gut gefallen hat und wof├╝r wir uns beim Veranstalter herzlich bedanken m├Âchten. Weiter so! F├╝r unsere gemachten Fehler sind wir schliesslich selber verantwortlich. Eine kurze Zusammenfassung unserer Eindr├╝cke: Positiv, d.h. grossz├╝gig, war mit 3┬Ż Stunden die Sollzeit bemessen, die der Witterung angepasst und ohne jede Raserei trotz den zum Teil schneebedeckten Feldwegen auch mit kurzen (oder auch langen!) ├ťberlegungsstopps problemlos zu schaffen war. (Wir hatten fast 1 Stunde Vorzeit...!) Die Kontrolltafeln waren sehr gut platziert und ohne Suchen einwandfrei zu erkennen. Negativ, d.h. zu kritisieren gabÔÇ▓s diesmal ├╝berhaupt nichts, alle kleinen M├Ąngel von 2008 sind eliminiert worden. Die Bordbuch-├ťbersichtskarten sind vorhanden, die Idealstrecke samt Musterbordkarte kann im Aushang nachgepr├╝ft werden. >>Zum Schluss: Auch wenn wir ab und zu in gestellte Fallen reintappen, so ist f├╝r uns pers├Ânlich das Mitmachen doch viel wichtiger als ein Sieg. Eine Ori soll zwar zum exakten L├Âsen der Aufga-ben anspornen, aber vor allem auch Spass machen. Deshalb freuen wir uns schon heute auf die dritte Ausgabe der AMC-Bodensee-Ori, wir werden hundertprozentig wieder dabei sein! Team Schweiz 1 Eigenmann/Kuhn Startnummer 4 Bernhard Kuhn

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