Montag, 15. Oktober 2018

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ORI 75 des ADAC OC K├Ânigstein im Taunus (11.2.2012)

 Patrick Weber (14.2.2012)

ENDLICH WIEDER ORI IM TAUNUS Nach ├╝ber 17 Monaten ENDLICH WIEDER ORI IM TAUNUS. Durch Verschiebungen ( Zuwenig Teilnehmer + witterungsbedingte Absagen - Zuviel Schnee ) konnte nun endlich wieder die TAUNUS-ORI stattfinden. Mit 28 genannten Teams waren die Fahrtleiter Florian + Klaus Reuter zuversichtlich und wollten die Taunus-Ori auch durchf├╝hren. Leider kamen einige Teilnehmer nicht und so waren am Ende 21 Teams am Start. Die anderen 7 Teilnehmer k├Ânnen sich ├Ąrgern, denn so viel Fahrspa├č und eine fehlerfreie Aufgabenstellung wie dieses Mal, h├Ątte auch noch mehr Teilnehmer verdient. 140 km in 4 Stunden. F├╝r den Fahrer war es eine Freude, dass sogar meine Sonja FREUDE AM FAHREN hatte. Flottes fahren ├╝ber asphaltierte Feldwege, und f├╝r die Beifahrer die typischen Reuterischen Orischweinereien. Los ging es mit Chinesenzeichen raus aus Neu-Anspach. Einfach zu l├Âsen, nur einmal einen Kreisel voll befahren. Als zweites kam etwas Neues f├╝r viele Teams. Fotochinesen. Auf einem Bild wird die zu fahrende Fahrtrichtung mit einem PKW angezeigt. Teilnehmer der K├Ânigstein-Classic 2011 kannten diese Art der Aufgabenstellung und l├Âsten die Aufgabe trotz der Dunkelheit richtig. Alle anderen hatte Probleme und waren nicht auf spiegelverkehrte Bilder vorbereitet. Somit der erste Fehler schon bei der 4. OK. Wenn wir dann in ein anderes Ori-Gebiet gef├╝hrt werden reicht auch eine Textaufgabe als Aufgabe, um den richtigen Weg zu finden. Einfach zu finden. So der Auftrag 3. In Aufgabe 4 einen weiter Abseits liegenden Punkt ins Gesamtbild mit einf├╝gen. Fertig. Erst in Aufgabe 5 musste der Ma├čstab rausgeholt werden und die erste Reuterische Orischweinerei ( verl├Ąngern von Wegen auf der Karte ) erkannt werden. Kein Problem f├╝r mich, denn dies war meine Jubil├Ąumsfahrt bei den Reuters. Die 10. Teilnahme einer Veranstaltung des OC K├Ânigstein. In der n├Ąchsten Aufgabe wieder ein Punkt etwas Abseits versteckt. Problem erkannt, aber nicht gefahren. Mein erster Fehler. Warum auch immer mir dieser Fehler passiert ist, keine Ahnung. Ich war nicht in Hektik oder sonst irgendetwas. Ich schiebe es mal auf mein fortschreitendes Alter und die damit zusammenh├Ąngende Altersdemenz. Anders kann ich mir das nicht erkl├Ąren. Was sich am Ende noch r├Ąchen sollte. ( Verschenkter Gesamtsieg ). Die in den Durchf├╝hrungsbestimmungen aufgelisteten Regeln sind mir eigentlich in Fleisch und Blut, bei 10 Teilnahmen. Aber immer wieder vergisst Patrick Weber mal eine. So auch in Aufgabe 7. Fahre nie einen Pfeil / Strich / Halbpfeil doppelt. Auch hier habe ich das Problem erkannt. Ein langer Wurm war in der Mitte getrennt. Eigentlich auch gut zu sehen, trotz Lesebrille und geputzter Lupe. Aber wenn man die Regeln ignoriert, kommt automatisch der n├Ąchste Fehler. Die n├Ąchsten beiden Auftr├Ąge waren leicht zu l├Âsen. Punkte und Striche in die richtige Reihenfolge zu bringen. Nur der Endpunkt von Aufgabe 9 und der Anfang von Aufgabe 10 waren wieder typisch Florian Reuter. Mit Zauberhand verschiebt er Gitterlinien und sonstige Hinweise, so dass man eigentlich eine ├ťberlappung erkennt. Aber beim zweiten Hinsehen und nachmessen ist es dann doch keine ├ťberlappung. Eben typisch Reuterische Orischweinereien. Aber wer jetzt denkt sich ausruhen zu k├Ânnen und zwei Pfeile einfach abzufahren, hat sich geirrt. Mit einem Minnistift wurde der k├╝rzeste Weg zum 2. Pfeil blockiert, und somit ein Umweg gefordert. OK7 war negativ. Sonja und ich hatten als einziges Team diese Schweinerei gesehen und die OK7 nicht geschrieben. Im n├Ąchsten Auftrag war wieder der K├╝nstler F. Reuter am Werk. Aus einem doppellinigen Weg einen einlingen Weg machen. Ein Friedhofgel├Ąnde musste etwas auf den Stra├čenrand gehoben werden, und schon musste wieder ein gr├Â├čerer Umweg gefahren werden. Eine folgende DK besiegelte bei machen Teams diesen gemachten Fehler. Korrektur unm├Âglich. Nun kamen Halbpfeile oder auch Bayernpfeile ins Spiel. In den Durchf├╝hrungsbestimmungen beschrieben wie diese zu fahren sind, sollte es auch f├╝r nicht Bayern l├Âsbar sein. Im n├Ąchsten Auftrag ging es dann an eine Randskizze. Fahre nur am Rand dieser Skizze. Klingt einfach. Nicht so bei F. Reuter. Ein magisches Dreieck darf laut STVO nicht umrundet werden. Durchgezogener Strich auf der Fahrbahn. Also am eigentlichen Rand fahren nicht m├Âglich. Aber STVO geht nat├╝rlich vor. Wer sich aber der STVO widersetzt, so wie ich, der hat weitere 10 Starfpunkte auf seinem Konto. Auch der n├Ąchste Auftrag geht mit Randskizze weiter. Aber hier konnten wir wieder unser K├Ânnen ausspielen und durch einen kleinen Umweg den richtigen geforderten Weg fahren. Jetzt folgte die zweite Textaufgabe. Wieder um ein langes St├╝ck ohne Karte zu ├╝berbr├╝cken. Auch hier alles einfach zu finden. Wer aber das Ganze nicht zu Ende las, verga├č die Anweisung ÔÇ×TEXTÔÇť als n├Ąchste OK in die Bordkarte einzutragen. Da ich F. Reuter inzwischen gut kenne, hatte ich mich schon bei der ersten Textaufgabe gewundert, warum wir nichts in die Bordkarte eintragen mussten. So folgten wir den Anweisungen und machten keinen Fehler. In der n├Ąchsten Aufgabe mussten nummerierte Halbpfeile abgefahren werden. Sieht einfach aus, wenn da nicht die Regeln w├Ąren. Keine Pfeil / Wurm / Halbpfeil doppelt fahren. Also Auge sei wachsam und fahre gr├Â├čere Umwege um Fehlerfrei zum n├Ąchsten Pfeil und zur n├Ąchsten DK zu kommen. Inzwischen waren 2 ┬Ż Stunden gefahren. Die Augen werden schw├Ącher und die Konzentration l├Ąsst langsam nach. Eine einfache Punktskizze bringt mir den n├Ąchsten Fehler ein. Nat├╝rlich fahre immer auf dem k├╝rzesten Weg von Zeichen zu Zeichen. Aber wenn man sich nur auf die Optik verl├Ąsst und nicht wirklich den Abstand misst, dann passieren Fehler. Unn├Âtige Fehler. Im Auftrag 17 hat F. Reuter eine einfache Situation dazu ausgenutzt, einen weiter entfernt liegenden Punkt doch n├Ąher anzufahren zu m├╝ssen, als die Punkte in direkter Umgebung der davor liegenden Punktereihe. Die n├Ąchsten Halbpfeile waren wieder auf nicht doppeltbefahren ausgelegt. Und somit unproblematisch f├╝r mich. Die folgende Streckenskizze war auch einfach zu L├Âsen. Es ging Richtung Ziel und alles war einfach. Zu einfach. Und schon in der n├Ąchsten Aufgabe wurde ich wieder brutal auf den Boden der Tatsachen geholt. Ein einfacher Anfangshinweispfeil verdeckte den k├╝rzesten Weg zum Anfang der Aufgabe 20. Etwas Alters-und Sehschwach ├╝bersah ich den l├Ąnger geforderten Weg und fuhr p├╝nktlich zur n├Ąchsten DK mit einem weiteren Fehler. In Aufgabe 21 kam nun etwas Neues bei den Reuterischen Orifestspielen. Fahre die Punkte auf dem zweitk├╝rzestem Weg an. Das Kannte ich aus der West OM. War damit also ge├╝bt und konnte auch dies richtig l├Âsen. Aber in derselben Aufgabe kurz vor Schluss haben die Herren Fahrtleiter nochmal alles gegeben. Einen doppellinigen Weg in einen einlingen Weg zu verwandeln ist eine K├╝nstlerische Aufgabe. Aber hier ├╝bertraf sich Florian Reuter wieder selbst. Eine B├Âschung ca. 1km lang zierte den rechten Fahrbandrand. Somit durfte man hier nicht fahren und musste wieder einen gro├čen Umweg nutzen um die Aufgabe richtig zu l├Âsen. Die anschlie├čende Kartentrennung diente nur zur Ablenkung und brachte mir nur 2 Minuten Zeitverlust ein, um nochmal genau nachzumessen, dass es wirklich keine Schweinerei in der Schweinerei ist. In Aufgabe 22 + 23 pr├╝fte uns das Fahrtleiterteam, ob wir auch noch hellwach sind und die Aufgabe 22 an der richtigen Stelle beenden und die Aufgabe 23 an der richtigen Stelle beginnen. Auch dies sollte ein guter Beifahrer fehlerfrei l├Âsen. Die letzte Aufgabe war dann nochmal ein Highlight. Fahre Pfeil 1-3, obwohl 4 Pfeile eingezeichnet waren. Auch der Zielhinweispfeil verdeckte die Hauptstra├če und ein gr├Â├čerer Umweg war gefordert. Leider fiel diese Aufgabe aber dem Eisigen Wetter zum Opfer. Die Strecke war mit Eisplatten ├╝bers├Ąht und so entschied man sich richtig den Fahrtauftrag zu annullieren. Schade, denn wieder vermasselte das Wetter einen sch├Ânen Fahrtauftrag. Am Ende kamen alle Teilnehmer unfallfrei ins Ziel und wunderten sich ├╝ber die gemachten, unn├Âtigen Fehler. Und wieder hat uns Florian + Klaus Reuter eine Lehrstunde in Sachen Ori erteilt. Danke hierf├╝r. Aber es hat trotzdem Spa├č gemacht. Auch wenn die Sieger mit 4 Fehlern ins Ziel kamen und der staubangesetzte Pokal f├╝r eine Fehlerfreie Fahrt wieder f├╝r ein Jahr eingepackt werden muss. Auf ein Neues im Februar 2013. Und jetzt noch die ersten F├╝nf Platzierten. Der Rest sicher bald auf der Homepage des OC K├Ânigstein. 1. Bernhard Steffan / Gudrun W├Ârner - 40 2. Ralf Schackmann / Marc Stoll - 40 ( ersten Fehler zuerst gemacht ) 3. Sonja Ackermann / Patrick Weber - 50 4. Daniel Keller / R├╝diger Scharhag - 70 5. Eric Schwab / Andreas Deistler - 70

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